Das Geld auf deinem Bankkonto gehört dir nicht: der stille Betrug

Banken arbeiten mit Teilreserve-System: Das Geld auf deinem Konto ist nicht real. Die Debatte über Buchgeld vs. Bargeld und Gold offenbart einen stillen Betrug.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Das Geld auf deinem Bankkonto gehört dir nicht: der stille Betrug

Hast du dich jemals gefragt, ob das Geld, das du bei der Bank hast, real ist? Wahrscheinlich nicht, denn du siehst es in deinen Online-Banking-Apps und gehst davon aus, dass es dort ist, verfügbar. Doch die Realität ist trüber. Banken arbeiten mit einem Teilreserve-System: Sie halten nur einen kleinen Teil deiner Einlagen als Bargeld; den Rest verleihen sie und schaffen so Geld aus dem Nichts. Das Geld, das du auf deinem Konto siehst, ist nichts weiter als ein Buchungsposten, ein Zahlungsversprechen, das die Bank nicht einhalten könnte, wenn alle Kunden gleichzeitig ihr Geld abheben wollten. Manche nennen das 'Falschgeld' – im Gegensatz zu Bargeld und Gold, das von einigen Analysten als 'echtes Geld' gilt.

Der Unterschied zwischen echtem und unechtem Geld

In der Debatte geht es darum, was wir als echtes Geld betrachten. Auf der einen Seite steht das Bargeld (Banknoten und Münzen), das von der Zentralbank ausgegeben wird und gesetzliches Zahlungsmittel ist, seit der Goldstandard aufgegeben wurde aber keine Golddeckung mehr hat. Auf der anderen Seite das Buchgeld: die Sicht Einlagen, die wir täglich nutzen. Während Bargeld ein Versprechen der Zentralbank ist, sind Einlagen ein Versprechen einer privaten Bank. Im Falle einer Bankpleite deckt die Einlagensicherung nur bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Institut ab. Manche behaupten, dass alles Geld, auch Bargeld, Schulden und damit 'Lüge' sei. Gold hingegen hat einen inneren Wert, wird aber nicht als gesetzliches Zahlungsmittel verwendet.

Der Betrug, der unbemerkt bleibt

Während uns die Medien mit YouTubern unterhalten, die nach Andorra auswandern, mit Schwarzarbeitern oder angeblichem Missbrauch von Sozialleistungen, bleibt der eigentliche Mechanismus der finanziellen Kontrolle unangetastet. Indem sie dein echtes Geld (das, das du in bar einzahlst) mit dem Falschgeld vermischen, das die Banken erschaffen, verwandeln sie deine Ersparnisse in eine bloße Zahl. Das System ruht auf Vertrauen, doch wenn dieses bricht, stürzt das Kartenhaus ein. Die unbequeme Frage lautet: Wie lange hält diese Fiktion noch?

Ironisches Fazit

Also, merk dir: Wenn du dein Gehalt einzahlst, hört dein Geld auf, deins zu sein, und wird zu einem elektronischen Eintrag, den die Bank verwendet, um an andere zu verleihen. Währenddessen lenkt man uns mit belanglosen Kontroversen ab. Der Dieb sitzt weder in der Regierung noch bei den YouTubern: Er sitzt vor der Tür deiner Bankfiliale und lächelt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (20 Antworten).

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