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Das Cesard-Rätsel kehrt drei Monate nach seinem Tod ins Netz zurück
Drei Monate nach Cesards Tod weckt ein Account mit identischem Stil erneut Verdacht auf Identitätsdiebstahl oder Schwindel. Die Hinweise deuten auf eine Inszenierung.
Im Internet ist der Tod nicht immer das Ende. Manchmal ist er der Anfang eines Mythos. So geschieht es mit Cesard, einem Namen, der in digitalen Kreisen widerhallte, bis er für tot erklärt wurde. Doch drei Monate später begann ein neuer Account, über dieselben Themen zu schreiben. Dieselben Obsessionen, dieselben Floskeln, dieselbe Verachtung für die 'Roten'. Für manche ist die Übereinstimmung keine so ganz.
Wer der Spur folgt, weist darauf hin, dass das neue Profil direkt nach dem angeblichen Tod auftauchte, mit einer Geschichte jährlich gelöschter Accounts, die zum modus operandi des ursprünglichen Cesard passen würde. Andere gehen weiter: Sie behaupten, der Tod sei eine Erfindung gewesen, um eine Legende aufzubauen, mit mehreren gefälschten Accounts —'Multis' im Jargon—, die den Verstorbenen lobten. Die Rede ist von einem Erbe von mehr als 10.000 Beiträgen in einer digitalen Umgebung und von einer ausländischen Ex-Partnerin, die die Rechte geerbt haben soll. Das Einzige, was sicher ist: Die Debatte über seine Identität ist weiterhin offen.
Digitale Reinkarnation oder langfristige Inszenierung? Die Daten schließen sich nicht, und die Wahrheit, falls es sie gibt, bleibt unter Schichten von Accounts und Schweigen begraben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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