Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Cupra Raval: Namenswahl spaltet in Spanien
Der neue Cupra Raval erntet Kritik wegen seines Namens, der mit einem problematischen Viertel in Barcelona verbunden ist. Ironie und Ablehnung in den sozialen Medien.
Was hat ein städtisches Elektroauto mit dem kontroversesten Viertel Barcelonas zu tun? Die neue Modellbezeichnung von Cupra hat eine Welle der Kritik ausgelöst. Der gewählte Name, Raval, verweist direkt auf den bekannten Stadtteil – nicht gerade wegen seiner Vorzüge. In der Branche wird dies als Versuch interpretiert, das Fahrzeug mit einem „alternativen“ oder „authentischen“ Geist zu verbinden, doch viele empfinden das Ergebnis als unsinnig.
Die Ironie ließ nicht lange auf sich warten. Es wurde über zukünftige Namen wie Cupra Cañada Real oder Cupra La Mina gespottet, in Anspielung auf andere benachteiligte Gebiete. Andere wiesen direkt auf einen Strategiefehler hin: Statt Leistung oder Luxus zu verkaufen, wirkt die Werbung wie eine unbeabsichtigte Provokation. Ein Nutzer fasste zusammen: „Ich dachte, die Werbung handele davon, dass sie mit dem Auto ins Raval fahren und es ihnen gestohlen wird.“
Der Kontext hilft nicht weiter: Das Fahrzeug ist ein kleines Elektroauto, weit entfernt vom Image der Aspirationsmarke, das Cupra aufgebaut hat. Auch wird eine Entfremdung von der Zielgruppe kritisiert. Aus einer breiteren Perspektive erinnert man daran, dass Seat/Cupra Teil eines spanischen Industrieökosystems ist, zu dem auch Inditex, BBVA und PLD Space gehören, doch der Launch des Raval scheint diesem Anspruch nicht gerecht zu werden.
Am Ende bleibt das Gefühl, dass Cupra transgressiv sein wollte, aber auf den realen Lärm eines Viertels stieß, das viele lieber nicht in einer Werbung sehen würden. Vielleicht erreicht es nur, dass Fahrer eher an Unsicherheit denken als an die elektrische Reichweite.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (41 Antworten).
Nach der Niederlage gegen Spanien erstellt Argentinien schwarze Listen mit Künstlern wie Rosalía und Javier Bardem. Ein kultureller Boykott oder nur ein digitaler Trend?
Die Bohrmaschinen für die Umgestaltung des Valle de los Caídos in Spanien wurden sabotiert. Handelt es sich um Vandalismus oder eine False-Flag-Operation?