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Columbo schlägt Curro Jiménez im Serien-Duell
Columbo gewinnt gegen Curro Jiménez in der Runde zur besten Serie aller Zeiten. Peters Falks Witz besiegt den spanischen Akzent.
Columbo schlägt Curro Jiménez und erreicht die nächste Runde
Das Duell zwischen Columbo und Curro Jiménez in der Runde zur besten Serie aller Zeiten endete laut Thread-Auszählung mit einem klaren Sieg für die US-Produktion. Mit 81 Stimmen übertraf Columbo Curro Jiménez. Die Organisatoren warnten, dass Nutzer mit weniger als 36 Beiträgen wegen Verdachts auf Mehrfachkonten disqualifiziert würden, was die Teilnahme beeinflusste.
Ein Duell zwischen feiner Ironie und spanischem Flair
Die Debatte polarisierte schnell. Befürworter von Columbo hoben die feine Ironie des Leutnants hervor, im Gegensatz zum Testosteronüberschuss der Figuren in Curro Jiménez. "Beide sind gut, aber mir gefällt die subtile Ironie des Kommissars besser als das übertriebene Macho-Gehabe von SANCHO GRACIA und Co.", bemerkte ein Teilnehmer. Andere verteidigten die spanische Serie als "eine der besten spanischen Serien" und betonten, sie "habe es verdient, weiterzukommen".
Die unter der Regie von Pilar Miró entstandene Produktion wurde ideologisch kritisiert. "Sie wurde von der korrupten Kommunistin Pilar Miró inszeniert. Keine Gnade für Linke", schrieb ein Nutzer und mischte künstlerisches Urteil mit politischer Zugehörigkeit. Das Argument, Curro Jiménez sei "ein Inbegriff einer schlechten Übergangszeit-Serie, deren Knoblauchgeruch durch den Fernseher dringt", veranlasste einige, ohne Zögern für Columbo zu stimmen.
Der Spielberg-Faktor und Kultepisoden
Ein entscheidender Punkt war die erste Episode von Columbo, inszeniert von Steven Spielberg. "Die erste Columbo-Folge, abgesehen vom Prolog aus den Sechzigern, wurde von Steven Spielberg gedreht. Darin ist der Bösewicht Jack Cassidy, der wenige Jahre später tragisch ums Leben kam", erinnerte sich ein Nutzer. Auch erwähnt wurde, dass John Cassavetes eine der besten Episoden spielte und regisseierte, und dass Jonathan Demme "Mord nach Buch" inszenierte.
Die Besetzung mit hochkarätigen Gaststars – Vincent Price, Janet Leigh, Jamie Lee Curtis in einer ihrer ersten Rollen – war ein weiteres Argument. "Die Riege der Nebendarsteller in Columbo ist luxuriös; sie verleiht der Serie viel Niveau", hieß es. Auch die Musik von Henry Mancini und die Filmmusik von Gil Mellé wurden gelobt.
Curro Jiménez und sein internationales Erbe
Trotz der Niederlage fanden sich Verteidiger von Curro Jiménez, die seinen Erfolg im Ausland hervorhoben. "Einige spanische Serien dieser Zeit waren in Warschauer-Pakt-Staaten sehr erfolgreich. Curro Jiménez hatte Erfolg in der Tschechoslowakei und der DDR", wurde angemerkt. Die ursprünglich 1976 ausgestrahlte Serie wurde ein Phänomen in Osteuropa, ein Fakt, den ihre Anhänger nutzten, um ihre Qualität jenseits der Grenzen zu betonen.
Doch Nostalgie allein reichte nicht. "Neulich sah ich eine Folge Mazinger auf YouTube und schaltete ab, weil sie meine romantische Erinnerung an die Serie ruinierte", gestand ein Teilnehmer und illustrierte, wie heutige Wiederholungen Erinnerungen trüben können. Im Gegensatz dazu hielt Columbo dem Zahn der Zeit besser stand: "Columbo hingegen hält Wiederholungen gut aus; tatsächlich habe ich vor Kurzem erst die ganze Serie durchgeschaut."
Columbos repetitive Struktur in der Diskussion
Columbos Formelhaftigkeit wurde von einigen kritisiert. "Columbo wiederholte in jeder Folge immer dieselbe Formel. Irgendwie machte mich das nervös", kommentierte ein Nutzer. Andere verteidigten diese Struktur als Teil des Charmes: "Das langsame, aber durchdachte Tempo, bei dem jede Szene zählt..."
Die sechste Staffel von 1976 mit nur drei Folgen wurde als besonders schwach bezeichnet. "Vorsicht vor der sechsten Staffel (1976); es sind nur 3 Folgen, aber heftig. Und die zweite, 'Ein Verbrechen nach alter Schule', ist eine der besten der Serie", warnte ein Kenner. Der Niedergang der Staffeln der 80er und 90er wurde ebenfalls erwähnt: "Das Problem bei Columbo ist, dass er sich bis in die 90er zog. Verglichen mit den 70er-Staffeln ist das wie ein Vergleich von Good Vibrations der Beach Boys mit Kokomo."
Gewicht der Stimmen und Spielregeln
Das Abstimmungssystem, das mindestens 36 Beiträge zur Validierung der Stimme erforderte, schloss mehrere Teilnehmer aus. "Ich war nicht rechtzeitig da, um für Columbo zu stimmen. Zur Kenntnis genommen", bedauerte einer. "Hätte ich doch noch Zeit gehabt, für Columbo zu voten. Und obwohl ich Curro Jiménez mag, ist Peter Falks Niveau legendär", fügte ein anderer hinzu.
Mit 81 Stimmen hätte Columbo zehn der sechzehn Duelle der Runde gewonnen, so ein kursierender Berechnung. "Wahrscheinlich endet es als Serie Nummer 33; ich glaube nicht, dass es einen anderen Verlierer mit mehr Stimmen gibt", prophezeite ein Analyst. Diese vorsichtige Vorhersage ließ offen, ob Curro Jiménez zum großen Verlierer dieser Phase werden könnte.
Columbos Sieg war nicht nur ein Triumph der TV-Nostalgie. Es war auch ein Urteil über zwei Arten, Fiktion zu verstehen: intellektuelle Ironie gegenüber Action-Folklore. Curro Jiménez wird bei seinen Anhängern weiterhin geschätzt, aber in dieser Runde holte sich der Leutnant aus Los Angeles den Preis.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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