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Chad-Kiefer bei einem 51-Jährigen spaltet die Netzgemeinde
Ein 51-jähriger Mann mit Chad-Kiefer entfacht die Debatte neu: klassisches Ideal oder Karikatur? Die Meinungen gehen auseinander.
Ein 51-jähriger Mann mit markantem Kiefer und eingefallenen Wangen ist zum Mittelpunkt einer ästhetischen Debatte geworden, die durch die sozialen Netzwerke geht. Das Bild, das perfekt zum in der Meme-Kultur populären „Chad“-Archetyp passt, lässt niemanden kalt: Für die einen ist es der Höhepunkt von Männlichkeit, für die anderen das Ergebnis übertriebener Chirurgie, die ans Groteske grenzt.
Was ist die Chad-Kiefer und warum löst sie Leidenschaften aus
Der Begriff „Chad-Kiefer“ beschreibt eine sehr ausgeprägte, fast quadratische Kieferlinie, die sich im Internet zu einem männlichen Schönheitsideal entwickelt hat. Dieses Schönheitsideal hat jedoch auch Kritiker. Wer es verteidigt, vergleicht es mit dem klassischen Standard der 80er Jahre, für den Schauspieler wie Kurt Russell das perfekte Beispiel sind: natürliche Züge, Präsenz und eine Prise Rebellion, die keiner Übertreibung bedarf.
Auf der Gegenseite zielt die Kritik auf das Ergebnis. Die Kombination aus zu stark eingefallenen Wangenknochen und vorstehendem Kiefer erinnert, laut einigen Vergleichen, die kursieren, an das Gesicht der Figur aus Munchs „Der Schrei“. Für diese Kritiker ist die Besessenheit vom quadratischen Kiefer zu einer absurden Mode geworden, die eher einer Karikatur als Schönheit nahekommt.
Der Preis, dem Archetyp mit 50 hinterherzujagen
Der Fall, der die Kontroverse neu entfacht hat, zeigt einen 51-jährigen Mann, der sich offenbar Gesichtsbehandlungen unterzogen hat, um diesem Ideal zu entsprechen. Die Reaktionen sind so heftig, dass die Diskussion über das Äußere hinausgeht: Sie richtet den Blick auf den ästhetischen Druck, dem auch reife Männer ausgesetzt sind, und auf die zunehmend verschwommene Grenze zwischen Verjüngung und Verformung.
Das Ergebnis ist, den Meinungen nach zu urteilen, so polarisiert wie nur möglich. Manche sehen darin die Verkörperung des „Alpha-Mannes“, den die Populärkultur seit Jahrzehnten verfolgt. Andere sehen darin schlicht eine Warnung: Die Besessenheit vom perfekten Gesicht kann dazu führen, dass ein 51-jähriges Gesicht am Ende zur Meme wird. Und während die Anhänger der ewigen Kieferlinie weiter das unmögliche Foto suchen, bleibt die Frage, was an einem 51-jährigen Mann attraktiv ist, zumindest offen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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