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Ceuta überfordert: Tausende Migranten unbefugt über die Grenze
Tausende Migranten gelangen unkontrolliert nach Ceuta in Spanien, während die Regierung wegschaut. Die Migrationskrise spitzt sich weiter zu.
Ceuta überfordert: Tausende Migranten unbefugt über die Grenze
Ceuta, die spanische Enklave in Nordafrika, ist Schauplatz eines massiven Zustroms von Migranten. In sozialen Medien kursieren Bilder, die zeigen, wie Hunderte Menschen in wilder Menge die Grenze überqueren – eine Stampede, die an einen unkontrollierten Grenzübertritt erinnert. Unterdessen bleibt die Reaktion der Regierung aus: Minister Marlaska reist nicht dringend zur autonomen Stadt.
Der Kontrast zum Flughafen Barajas ist offensichtlich, wo die Passkontrollen laut Kritikern deutlich laxer sind. Wer nach Ceuta kommt, sind diejenigen, die nicht einmal 200 Euro für ein Flugticket übrig haben. Der Migrationsdruck trifft in der Stadt auf eine ohnehin bestehende Wohnungskrise, wie Analysen zeigen.
Die politischen Ursachen lassen nicht lange auf sich warten: Die Beziehungen zu Algerien und Marokko sowie die Reaktion der Regierung werden als Auslöser benannt. Derweil bleibt die Ausrufung des Ausnahmezustands aus. Ohne offizielle Zahlen wird die Lage aus manchen Kreisen als «nicht prioritär» beschrieben.
Die verblüffende Zahl: Während am Flughafen Barajas die Einreise mit Hello-Kitty-Pässen möglich ist, ist die Grenze in Ceuta ein durchlässiges Sieb. Und niemand scheint den Befehl zur Schließung zu geben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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