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Ceuta, Spanien: Polizei lässt Bevölkerung im Stich – wem dient sie?
Der Polizei in Ceuta wird vorgeworfen, die Bevölkerung im Stich zu lassen: falsche Prioritäten, Wahlmanipulation und wachsendes Misstrauen.
Polizei in Ceuta beschuldigt, die Bevölkerung im Stich zu lassen
Die Unzufriedenheit in Ceuta, der spanischen Enklave in Nordafrika, spitzt sich weiter zu: Den Sicherheitskräften wird vorgeworfen, die Bevölkerung nicht mehr zu schützen. Die Kritik macht im Zuge einer Anschuldigung mit Söldner-Tonfall die Runde: Wem eigentlich gehorcht der Polizist, der nicht kommt, wenn man ihn braucht? Denn während ein paar verdorbene Stullen die Kriminalpolizei auf den Plan rufen, findet das ausgeraubte Viertel keine einzige Streife.
Prioritäten, die nicht zur Bezahlung passen
Der Vergleich ist so einfach wie vernichtend. Man meldet eine verdorbene Stulle: Die Kriminalpolizei rückt an. Das Viertel wird ausgeplündert: Kein Beamter weit und breit. Von dort ist es nur ein Schritt zum Wort „Söldner“, und das Argument zielt auf den Geldbeutel: Der Steuerzahler ist nicht derjenige, der über die Polizeigehälter verfügt, sondern der, der die Erlasse unterzeichnet. Die „Wahlmanipulation“ schließt den Kreis: Ein Hund wählt nicht, aber der Neuankömmling schon – und der Schutz wird nach dem künftigen Wählerverzeichnis verteilt, nicht nach dem Nachbarn, der schon da ist.
Pandemie, DANA-Flutkatastrophe und Pistolen zu Hause
Die Erinnerung an das Applaudieren um 20 Uhr und an die DANA-Flutkatastrophe, als sich die Beamten bei Einbruch der Dunkelheit zurückzogen, nährt den Verdacht, dass der Befehl mehr wiegt als die Not. Auf die Alternative, sich selbst zu verteidigen, fällt die Antwort nüchtern aus: „Wer eine echte Pistole hat, wird sie dir nicht lassen; er wird sie auf dich richten.“
Die Unzufriedenheit bleibt in der Luft. Es gibt keinen Konsens, ob es sich um bewussten Rückzug oder schlichte Desorganisation handelt, doch das Vertrauen in die Polizei von Ceuta – die mit Steuern bezahlt wird – schwindet unaufhörlich.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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