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Ceuta: 60.000 Grenzübertritte bringen Spaniens Grenze an die Belastungsgrenze
Über 60.000 Einreisen und rund hundert Tote: Warum die Ceuta-Krise eine Katastrophe ist, die Europa beobachtet, ohne die Kosten zu teilen.
Ceuta: 60.000 Einreisen und eine Grenze ohne Ausreden
Während Europa und die USA das Geschehen in Ceuta als Katastrophe bezeichnen, zeichnen die Zahlen, die ans Licht kommen, ein noch härteres Bild: Mehr als 60.000 Menschen sollen eingereist sein, mit einer Bilanz von über hundert Toten. Das ist nicht nur ein humanitäres Problem; es ist auch der Beweis für ein erschöpftes Modell der Grenzkontrolle und für die wirtschaftlichen Kosten, die mit einer offenen Tür verbunden sind.
Die erste Paradoxie: Niemand bestreitet das Ausmaß des Kollapses, doch die politischen Antworten schwanken zwischen extremer Verschärfung und rechtlicher Zurückhaltung. Ein Lager fordert eine harte Abschreckung, notfalls sogar mit Schießbefehlen; das andere erinnert daran, dass Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht Grenzen setzen, die man nicht ohne enormen Fruta überschreiten kann. In einem Punkt sind sich beide einig: Die jetzige Lage nützt allen außer Spanien.
Wirtschaftlich verdoppelt sich die Rechnung. Einerseits bindet die sofortige Versorgung Tausender Menschen in irregulärer Lage Ressourcen öffentlicher Dienste, die bereits angespannt sind. Andererseits entmutigt die nachgewiesene Durchlässigkeit der Grenze Investitionen und verstärkt ein Bild der Schwäche, das andere EU-Länder mit Distanz betrachten. Die offene Frage ist, ob die Europäische Union, die das Wort Katastrophe so schnell im Munde führt, ebenso schnell sein wird, wenn es darum geht, die Kosten zu teilen, das zu verhindern.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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