BlackRock distanziert sich von der Agenda 2030

BlackRock, der weltgrößte Vermögensverwalter mit über 10 Billionen Dollar Assets, soll die Unterstützung der Agenda 2030 eingestellt haben. Mitarbeiter vermuten Theater.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

BlackRock distanziert sich von der Agenda 2030
BlackRock gibt Agenda 2030 auf; Personal glaubt nicht daran

BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter mit über 10 Billionen Dollar verwalteten Vermögenswerten und Sitz in New York, hat Berichten zufolge begonnen, sich von der globalistischen Agenda 2030 zu distanzieren. Die Nachricht, berichtet von gaceta.es, folgt auf Jahre, in denen das von Larry Fink geführte Unternehmen – als amerikanischer Politikwissenschaftler beschrieben – ein Hauptakteur des Proge-Kapitalismus war. Das Personal glaubt nicht daran. Und sie haben guten Grund zu misstrauen.

Was geschah mit BlackRock und der Agenda 2030

Der Ausgangspunkt ist eine journalistische Information, die den New Yorker Manager dabei sieht, einen Schritt zurück bei der Unterstützung dessen zu machen, was im Forum-Jargon Plandemie und Metaverse genannt wird. Er ist nicht allein: Die Eröffnungsnachricht besagt, dass nicht nur BlackRock sich in diese Richtung bewegen würde. Die unmittelbare Lesart ist, dass dem korporativen Wokismus die Patrone ausgehen.

Die Mehrheitsreaktion schwankt zwischen Skepsis und Verdacht. Manche behaupten, der Rückzug sei pures Theater und was kommt, sei ein Maskentausch: Faschismus unter verschiedenen Namen fördern, so die Worte eines Teilnehmers. Andere lesen den Schritt als Prolog zu etwas Schlimmerem. Großer Ärger steht bevor, fasst ein Dritter zusammen, ohne weitere Ausführung.

Warum niemand BlacksRocks Rückzug glaubt

Das am häufigsten wiederholte Argument ist, dass Eliten nichts aufgeben, sondern nur ihre Strategie ändern. Die These vom Guten-Polizisten-Bösen-Polizisten taucht mehrfach auf: Dieselben, die die pogre Agenda finanzierten, werden nun ihre Kritiker finanzieren, denn Business ist Business. Zuckerberg ist niemand, wird sogar behauptet, und Facebook wäre eine Schöpfung der US-Nachrichtendienste.

Die dominierende Analyseströmung vertritt die Ansicht, dass der Wokismus seine Funktion bereits erfüllt habe – die Gesellschaft spalten und einen Teil davon, besonders junge Menschen, verdummen – und dass es nun Zeit sei, die Segel zu streichen, weil es sich nicht lohnt. Business is business, und Angelsachsen leben für Geld. Das gezeichnete Szenario ist eine Rückkehr zur Welt vor 2014, mit diesen Verrücktheiten wieder in Universitäten und Twitter eingesperrt.

Die Rolle von Trump, Musk und neuen Rettern

Ein Teil der Analyse führt Trump als entscheidenden Faktor ein. Es wird argumentiert, dass er die großen Tech-Firmen mit Musks Beratung eingeschüchtert hat, dass 90 % des Heeres hinter ihm stehen und er genug Popularität besitzt, um jede Bank oder jeden Fonds zu beugen, der gegen Amerikas Interessen handelt. Es spielt keine Rolle, ob du BlackRock, Citi bist oder wer auch immer.

Die Gegenrede kommt schnell: Messianische Retter – Trump, Musk, Milei und die jeweiligen Bukeles – sind Teil desselben Skripts. Die Sequenz ist immer dieselbe: Aktion, Reaktion, Lösung. Alles wird beschmutzt, die Leute empören sich, und dann erscheinen jene, die es richten sollen. Die typische Aktion-Reaktion-Lösung, zusammengefasst von einer der meistgelobten Nachrichten.

Was passiert mit dem Wokismus und den Firmen, die ihn finanzierten

Der breitesten Konsens ist, dass der korporative Wokismus mangels Kasse erlischt, nicht wegen ideologischer Bekehrung. Disney ist das wiederkehrende Beispiel: Eine schwarze Schauspielerin als mittelalterliche europäische Prinzessin zu besetzen, gefällt niemandem, nicht einmal Schwarzen, und das zeigt sich in der Bilanz. Die geteilte Schlussfolgerung ist, dass Firmen gesehen haben, dass die Agenda nicht verkauft.

Zweifel bleiben, ob der Wandel echt oder Fassade ist. Sie werden diskreter sein, merkt eine Intervention an, und dabei bleibt es. Andere warnen, dass der Wokismus bereits seine Spaltungsarbeit geleistet hat und dies nicht mit einer Pressemitteilung rückgängig gemacht werden kann. Die am häufigsten wiederholte Vorhersage: Das Pendel wird ausschlagen, aber die verborgene Geschichte bleibt im Verborgenen.



Mit diesen Elementen ist es vernünftig, einen leiseren, besser getarnten Wokismus zu erwarten, nicht sein Verschwinden. Wenn der Wandel echt ist, wird er in den Bilanzen sichtbar. Wenn er Theater ist, ebenso.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (106 Antworten).

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