Ayusos Partner verkauft Immobilien in Chamberí

Alberto González Amador, Partner von Isabel Díaz Ayuso, bot zwei Wohnungen in Madrids Stadtteil Chamberí für 3,3 Millionen Euro an. Die Anzeigen verschwanden kurz darauf.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ayuso, das CAM-Penthouse und die Wohnung ihres Partners: 1,79 Millionen

Juli 2026. Die Autonome Gemeinschaft Madrid (Comunidad de Madrid) kauft ein luxuriöses Penthouse im Stadtviertel Chamberí, angeblich für Bürozwecke. Die Kontroverse reißt nicht ab: Die Regierung kündigt den Verkauf an. Dann folgt eine weitere Immobilientransaktion, die die Situation verschärft: Alberto González Amador, der Partner von Isabel Díaz Ayuso, soll zwei Wohnungen im selben Viertel auf den Markt gebracht haben. Die teurere davon, eine renovierte Wohnung von etwa 200 Quadratmetern, wurde für 1.790.000 Euro angeboten.

Zwei Anzeigen, 3,3 Millionen und eine Chronologie, die zum Nachforschen einlädt

Die Abfolge ist kein Zufall auf dem Immobilienportal. Eine am 18. Juli datierte Leckage zeigte, dass zunächst das Penthouse im siebten Stockwerk inseriert wurde. Danach änderte sich die Anzeige und das Apartment im sechsten Stock, das renovierte, erschien für fast 1,8 Millionen Euro. Später tauchte das unrenovierte Penthouse mit einer Galerie von 20 bis 30 Metern wieder zum Verkauf für 1,6 Millionen Euro auf. Summe: 3,3 Millionen Euro allein für zwei Objekte im selben Gebäude.

Am 30. Juli waren beide Anzeigen auf idealista aktiv. Wer den Fall verfolgte, konnte feststellen, dass die Links kurz danach nicht mehr funktionierten. Weder offizielle Bestätigung noch Erklärung: Die Objekte sollten Berichten zufolge über diskretere Vertriebskanäle verkauft werden.

Straftat, Fahrlässigkeit oder einfach das Recht zu verkaufen?

Eine Privatperson kann ihre Wohnung jederzeit und zu jedem Preis verkaufen. Dieses Argument hat Gewicht. Zudem gehört das Eigentum González Amador, nicht Ayuso. Aber die zeitliche und räumliche Übereinstimmung wirft eine unbequeme Frage auf: Sollte das mit öffentlichen Geldern gekaufte Penthouse die neue Residenz des Paares werden, finanziert durch den Verkauf der anderen Wohnungen? Anhänger der Präsidentin sehen darin den Versuch, einen Skandal zu konstruieren, wo nur eine Privatperson mit ihrem Vermögen handelt.

Kritiker erinnern daran, dass das Penthouse der CAM eigentlich als Büro genutzt werden sollte, aber das Objekt dafür ungeeignet war, und dass es in Madrid viele leere öffentliche Gebäude gibt. Der Verdacht ist keine Straftat, aber die Abfolge – öffentlicher Kauf, Anzeige, Rückzug – wirkt selbst für neutrale Beobachter seltsam.

Der Ball liegt bei den Gerichten

Die Sozialistische Partei (PSOE) hatte bereits angedeutet, den Fall vor Gericht bringen zu wollen. Bislang gibt es keine gerichtliche Entscheidung, sondern nur eine Gegenüberstellung der Narrative. Was bleibt, ist die Tatsache, dass zwei Anzeigen für insgesamt 3,3 Millionen Euro online gingen und kurz darauf verschwanden.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (114 Antworten).

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