Ayuso an die Hispanics in Spanien: „Ihr seid zu Hause“

Madrids Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso erklärte beim Umzug zur Hispanicidad 2026, dass Hispanics in Spanien und in Madrid zu Hause seien.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Isabel Díaz Ayuso erklärte beim Umzug zur Hispanicidad 2026, dass Hispanics in Spanien und in Madrid zu Hause seien. Die Äußerung fiel bei einem offiziellen Akt der Comunidad de Madrid.

## Ein Satz bei einem offiziellen Akt

Die Präsidentin der **Comunidad de Madrid**, **Isabel Díaz Ayuso**, sprach einen Satz aus, der ihre Haltung zur Hispanicidad zusammenfasst: Hispanics in Spanien und in Madrid seien zu Hause. Sie tat dies im Rahmen des **Umzugs zur Hispanicidad 2026**, einer Veranstaltung der Comunidad de Madrid. Das Zitat wurde über die offiziellen Kanäle der Regionalregierung verbreitet.

Der Satz war kein spontaner Einfall. Er reiht sich ein in die politische Linie, die Ayuso zum Verhältnis zwischen Spanien und den spanischsprachigen Ländern, insbesondere den lateinamerikanischen, verfolgt. Die Präsidentin hat die Hispanicidad zu einem ihrer zentralen Themen gemacht, mit Veranstaltungen wie diesem Umzug.

## Was Hispanicidad in diesem Kontext bedeutet

Der Begriff Hispanicidad bezeichnet die Gesamtheit der Völker und Kulturen, die durch die spanische Sprache und eine gemeinsame Geschichte verbunden sind. In Spanien erinnert der **Nationalfeiertag am 12. Oktober** an die Ankunft von Kolumbus in Amerika im Jahr 1492. Die Comunidad de Madrid hat aus diesem Datum einen eigenen Veranstaltungskalender gemacht, mit dem Umzug als einem der zentralen Ereignisse.

Ayusos Aussage hat eine konkrete politische Lesart: Hispanics, wo auch immer sie leben, haben in Spanien ihren Bezugspunkt. Es ist eine Art zu sagen, dass niemand wegen seiner Herkunft zu viel ist. Sie ist auch eine Antwort auf Erzählungen, die das historische Verhältnis zwischen Spanien und Amerika in Frage stellen.

## Madrids Gewicht in der Botschaft

Madrid ist die Autonome Gemeinschaft, die Ayuso seit 2019 regiert. Die Region verfügt über Zuständigkeiten in Kultur, Tourismus und Integrationspolitik. Der Umzug zur Hispanicidad ist ein Akt der Sichtbarkeit für diese Zuständigkeiten.

Die Präsidentin hat Veranstaltungen dieser Art genutzt, um sich gegenüber der Zentralregierung ein eigenes Profil zu geben. Die Hispanicidad dient ihr dazu, Madrid als Brücke nach Lateinamerika darzustellen. Das ist keine Kleinigkeit: Die Region konzentriert einen bedeutenden Teil der lateinamerikanischen Bevölkerung, die in Spanien lebt.

## Eine Botschaft mit klaren Adressaten

Der Satz richtet sich an mehrere Publika. Eines ist die hispanische Gemeinschaft in Madrid, der gesagt wird, dass sie zu Hause ist. Ein weiteres sind die Wähler, die eine selbstbewusste Sicht auf die spanische Geschichte teilen. Und ein drittes ist die internationale Ebene, auf der Ayuso Präsenz sucht.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der **Hispanicidad 2026** statt, wie die Comunidad de Madrid mitteilte. Die Präsidentin kündigte in dieser Botschaft keine konkreten Maßnahmen an. Es handelte sich um eine politische Erklärung, nicht um einen Gesetzesvorschlag.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (5 Antworten).

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