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Avtotor in Russland baut seit März 2025 BMW ohne Lizenz zusammen
Das russische Avtotor-Werk in Kaliningrad montiert seit März 2025 ohne Genehmigung BMW X5, X6 und X7 – mit veralteten Bausätzen. 145 Einheiten zu hohen Preisen verkauft.
Avtotor produziert seit einem Jahr BMW ohne Lizenz
Das russische Avtotor-Werk in Kaliningrad hat das Zusammenbauen von BMW nie eingestellt, selbst nicht nach dem Ende der Kooperation im Jahr 2022. Laut der BMW-Konzernsprecherin Carolin Bachmann nutzt das Unternehmen "alte, teilweise veraltete Bausätze", die seitdem gelagert wurden. Die nicht autorisierte Produktion soll im März 2025 begonnen haben und läuft "unregelmäßig" weiter.
Drei Modelle zu Wucherpreisen
Bei den montierten SUV handelt es sich um X5, X6 und X7 zu Preisen zwischen 11,9 und 12,9 Millionen Rubel (etwa 153.000 bis 166.000 Dollar). Angaben russischer Medien zufolge wurden im vergangenen Jahr 145 Einheiten dieser "Piraten"-BMW verkauft. Die Zahl ist nicht massiv, zeigt aber, dass die russische Lieferkette Sanktionen umgeht.
Geteilte Reaktionen
Während manche das Vorgehen als Herausforderung westlicher Patente feiern, weisen andere auf die Ironie hin: Europa importiert weiterhin russisches Gas, wenn auch rückläufig. Manche spekulieren auch, dass Mercedes denselben Weg gehen könnte, da so viele Fahrzeuge der Marke im Umlauf sind. Eine kuriose Details: Die Montagezeit pro Einheit beträgt laut einer Quelle 60 Stunden, 24 Minuten und 36 Sekunden.
Der Fall wirft Fragen auf über die Wirksamkeit der Sanktionen und die Fähigkeit Russlands, Schlüsselindustrien mit alter oder geschmuggelter Technik am Laufen zu halten. Bislang hat BMW keine konkreten rechtlichen Schritte angekündigt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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