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Ätna-Ausbruch in Italien: Aschewolken führen zu Flughafen-Schließung
Der Vulkan Ätna ist seit sieben Tagen in Eruption, was wegen Asche zur Schließung des Flughafens Catania führte. Wir analysieren das Phänomen und die Theorien dazu.
Ätna-Eruption legt Sizilien lahm und schürt Theorien zum Sonnenfinsternis
Der Ätna ist erneut ausgebrochen, und dieses Mal hat die Asche den wichtigsten Flughafen Siziliens zum Stillstand gebracht. Der Vulkan ist seit sieben Tagen in Eruption, wobei die Aschewolken die Landebahn von Catania-Fontanarossa mehrfach zur Schließung zwangen. Doch bevor in den sozialen Netzwerken Panik ausbricht, sollte man bedenken, dass der Ätna kein gewöhnlicher Vulkan ist: Er ist einer der aktivsten der Welt und steht seit Jahrhunderten in fast ständigem Ausbruch.
Ein weiterer Ausbruch in einer langen Geschichte
Die Geschichte des Ätna ist reich an dokumentierten Eruptionen. Im Jahr 122 v. Chr. bedeckte eine gewaltige Explosion die Stadt Catania mit Asche. Im Jahr 1669 erreichte die Lava die Stadt selbst und zerstörte Teile von ihr. Seitdem speit der Vulkan in unregelmäßigen Abständen Lava und Asche. Tatsächlich erinnern sich manche daran, dass sie bereits vor über drei Jahrzehnten Lavaströme am Ätna sahen, als sie Italien besuchten. Die aktuelle Eruption ist daher kein außergewöhnliches Ereignis, sondern nur ein weiteres Kapitel eines Vulkan, der niemals schläft.
Sonnenfinsternis, 5G und andere Theorien
Dennoch hat die zeitliche Nähe zu einer Sonnenfinsternis bei Verschwörungstheoretikern Alarm ausgelöst. Einige behaupten, dass die Finsternis, die genau am nächsten Tag stattfindet, mit dem Ausbruch zusammenhängen könnte, da die Ausrichtung von Mond und Sonne das Magma gravitativ beeinflussen könnte. Eine detaillierte Analyse der Korrelation zwischen Gezeiten und Eruptionen legt nahe, dass 48 % der Ausbrüche des Vulkan Fuego an Tagen mit maximaler Gezeitenwirkung auftreten – ein interessanter Fakt. Andere gehen noch weiter und erwähnen 5G, Impfstoffe oder die Prophezeiungen von Edgar Cayce, einem Wahrsager, der 1932 davor warnte, dass eine erhöhte Aktivität des Ätna das Vorzeichen für große weltweite Katastrophen sei. All dies entbehrt jedoch jeglicher wissenschaftlicher Beweise.
Teide, Yellowstone und andere Vulkane
Unterdessen richtet sich die Aufmerksamkeit auf andere Vulkane. In Spanien zeigt eine aktuelle Studie, dass sich der Teide in etwa 15 Kilometern Tiefe unter Pico Viejo Magma ansammelt, was auf den Kanarischen Inseln für Besorgnis sorgt. In den USA bleibt der Supervulkan Yellowstone die große Angst: Ein massiver Ausbruch dort würde die Auswirkungen des Meteoriten übertreffen, der die Dinosaurier auslöschte. Vulkanologen erinnern jedoch daran, dass vulkanische Aktivität auf der Erde normal ist und die Wahrscheinlichkeit eines katastrophalen Ausbruchs in naher Zukunft minimal ist.
Vulkanisches CO2 und klimatische Ironie
Es gibt auch Stimmen, die die Ironie betonen: Während Verkehr und Industrie für CO2-Emissionen verantwortlich gemacht werden, kann ein Vulkan wie der Ätna in wenigen Tagen mehr Kohlendioxid ausstoßen als der gesamte weltweite Fuhrpark in einem Jahr. Dieses Argument wird bei jeder Eruption wiederholt, um das vorherrschende Klimanarrativ infrage zu stellen. Wissenschaftler betonen jedoch, dass die vulkanischen Emissionen im Vergleich zu den menschengemachten nur einen Bruchteil ausmachen, auch wenn die Debatte bestehen bleibt.
Währenddessen fällt weiterhin Asche und der Flughafen Catania bleibt zeitweise geschlossen. Sollte die Aktivität anhalten, könnte das Chaos im Flugverkehr noch Tage andauern. Doch Vulkanologen erinnern daran, dass der Ätna ein Vulkan ist, der seit Jahrtausenden in Eruption steht; Sicher ist nur, dass er weiter grollen wird und Verschwörungstheorien sich von jeder neuen Explosion ernähren werden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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