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Alexander Ayres: Brite rechtfertigt ETA und löst Kontroverse aus
Alexander Ayres, vom spanischen Rundfunk RTVE engagiert, nennt ETA eine Punk-Bewegung. In den sozialen Medien mischen sich Empörung und Spott über die Kontroverse.
ETA vom RTVE aus rechtfertigt: der Skandal um den Briten Alexander Ayres
Was macht ein britischer Staatsbürger im Dienst des RTVE, der ETA als Punk-Bewegung beschreibt, die gegen einen Unterdrückungsstaat gekämpft habe? Die Frage ist nicht rhetorisch: Die Antwort hat die öffentliche Debatte entfacht und die Diskussion über die Grenzen des Sagbaren neu eröffnet, wenn Terror zum Folklore wird.
Den verfügbaren Informationen zufolge soll Alexander Ayres, in Spanien lebend und mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbunden, diese Äußerungen im Podcast «Los Invasores» gemacht haben. Der ihm zugeschriebene Satz fasst die Band als «Punk»-Bewegung gegen einen Staat zusammen, der die Basken unterdrückt habe. Für Morde, Entführungen und Erpressung bleibt darin kein Raum. Nur die Romantik des Aufbegehrens bleibt übrig.
Reaktionen: Von der Verurteilung zum Spott
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Die meisten Kommentare verurteilen die Verharmlosung des Terrorismus, verschärft dadurch, dass der Sprecher von einem öffentlich-rechtlichen Sender bezahlt wird. «Die Regierung weißt ETA weiß», fasst eine der vorherrschenden Stimmen zusammen, die in Ayres' Anstellung ein Symptom der offiziellen Erzählung unter der Regierung Pedro Sánchez sieht.
Nicht fehlen dürfen diejenigen, die auf die Heuchelei der selektiven Empörung verweisen. Wenn jemand den Briten kritisiert, weil er ETA-Mitglieder rechtfertigt, warum schweigt er dann über andere bewaffnete Bewegungen mit gutem internationalen Ruf? Die satirische Anspielung auf die IRA unterstreicht, dass Solidarität mit dem Terrorismus ebenfalls ideologische Grenzen hat.
Und natürlich der Spott: der Vergleich mit MacGyvers Argumentationsrepertoire und der Kalimotxo als Schuldiger für so viel Unsinn. An der Bar weiß jeder alles über alles; das Problem ist, wenn einer dieser Stammtisch-Experten ein öffentliches Gehalt bezieht.
Zum Zeitpunkt dieser Debatte hat sich Ayres nicht geäußert. Derweil wird der Skandal in den sozialen Medien Meme für Meme ausgetragen. Ein Brite in Spanien, der ETA rechtfertigt: Im Grunde nur eine andere Art zu sagen, dass die Geschichte, wenn Ausländer sie erzählen, die unbequemen Details verliert.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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