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Adif entfernte 42 Meter Gleis nach Ademuz-Unfall, Forum-Bericht
Ein Nutzer behauptet, Adif habe 42 Meter Gleis vom Unfall in Ademuz verheimlicht; die Guardia Civil fotografierte Beamte beim Entfernen von Teilen ohne Genehmigung.
Adif entfernte 42 Meter Gleis nach Ademuz-Unfall, Forum-Bericht
Die Guardia Civil fotografierte Beamte des Verkehrsministeriums dabei, wie sie polizeiliche Siegel umgingen, um Gleisstücke mitten in der Nacht in eine Halle zu bringen, laut einer Nachricht im Thread. Dies ist der Ausgangspunkt eines Verdachts, der nicht mehr nur Theorie bleibt: Beim Unfall in Ademuz soll Adif 42 Meter Gleis versteckt haben, und die Richterin ordnete eine Untersuchung an, ob sich der Qualitätsmangel der 36 ersetzten Meter auf den Unfallort ausweiten könnte. Die Frage, die über den Akten schwebt, ist nicht nur, was passiert ist. Sondern warum Beweismittel nachts, ohne richterliche Anordnung und vor Ankunft des Ermittlungsrichters bewegt werden.
Nächtliche Entfernung und gebrochenes Siegel
Beamte der Guardia Civil identifizierten einen Verantwortlichen des Verkehrsministeriums als die Person, die den Befehl zur Entfernung von Unfallbeweisen gab, laut veröffentlichten Informationen. Die Szene hat es in sich: Ministeriumsbeamte, die das Polizeisiegel missachten, verschobene Teile in einer Halle, Zeugen, die aussagen, den Transport mitten in der Nacht gesehen zu haben. Es ist kein Gerücht am Flur. Es ist Material, das die Ermittler schriftlich festgehalten haben.
Adif nahm Beweismittel vom Unfall in Adamuz in den frühen Morgenstunden ohne gerichtliche Genehmigung mit, und die Richterin wies die Guardia Civil an zu prüfen, ob der angebliche Qualitätsmangel der von Adif ersetzten 36 Meter Gleis sich auf die Unfallstelle erstrecken konnte. Interne E-Mails vor dem Schienenwechsel unterstützen die offizielle Version nicht: „Es muss dringend aus dem Gleis entfernt werden!“ hieß es in einer. Dringend, ja. Mit Erlaubnis des Richters, nein.
Sich wiederholendes Vorgehen
Dies ist nicht das erste Mal. Die Guardia Civil fand die Schränke, in denen die Black Box des Alvia-Zuges aus Adamuz versteckt waren, nachdem 350 Tonnen Schrott bewegt worden waren, und sie waren bereits leer. Leer. Das ist der Schlüssel zum Muster: Erst entfernen, dann suchen, und wenn gesucht wird, ist nichts mehr zu finden. Eine Ermittlerin des Unfalls berichtete vor einem Monat, was mit ihren Berichten geschieht: „Wenn sie bei den höheren Instanzen ankommen, werden sie geändert.“
Betriebsleiter und Lokführer vertrauen Adif nicht und haben eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit gefordert. Ermittler in Urda und Adamuz arbeiten mit geliehenen Kameras und veralteter Ausrüstung. Und Brüssel warnt die Regierung, dass ein Verfahren eingeleitet werden könnte, falls Unregelmäßigkeiten in den Ermittlungen festgestellt werden. Die offizielle Erzählung reagiert mit Vorwürfen: Óscar Puente behauptet, die UDEF (Finanz- und Wirtschaftskriminalpolizei) „verneble alles“ mit „lächerlichen und absurden Spekulationen“ und „Trugschlüssen“. Währenddessen beauftragt Puente ein externes Unternehmen, den beschädigten Iryo-Zug gründlich zu untersuchen.
Was für die Ermittlung auf dem Spiel steht
Das Problem ist nicht nur eisenbahnbezogen. Es geht um die Beweiskette. Wenn Teile ohne richterliche Anordnung bewegt werden, wenn die Schränke der Black Boxes nach dem Bewegen von Tonnen Schrott leer erscheinen, wenn technische Berichte bei Weiterleitung nach oben verändert werden, verliert die Ermittlung ihren Boden unter den Füßen. Und die Justiz wird ohne Beweise zu einem bloßen Formalakt.
Manche behaupten, dies entspreche einem bewussten Willen, Beweise zu zerstören und zu manipulieren und nicht mit der Justiz zusammenzuarbeiten. Dagegen spricht das Argument, es handle sich um schlecht ausgeführte Protokolle dringender Wartungsarbeiten. Der Unterschied zwischen beiden ist enorm, und die Akten haben diese Kluft noch nicht geschlossen.
Der verwirrende Datenpunkt
42 Meter Gleis. 36 Meter ersetzt. 350 Tonnen Schrott bewegt, um leere Schränke zu finden. Drei Jahre Haft gelten als Strafe für die Vertuschung von Beweisen bei einem Eisenbahnunfall mit Todesopfern. Mit diesen Zahlen stellt sich nicht mehr die Frage, wer versagt hat, sondern wer die Teile bewegte, bevor der Richter eintraf.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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