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Action setzt auf Lebensmittel und Mercadona hört zu
Action wächst in Spanien und bedroht Mercadonas Modell. Kann der niederländische Discounter mit seinem Lebensmittelsortiment die Preise senken?
Action, der Low-Cost-Anbieter, der Mercadonas Warenkorb auffressen will
Kann ein niederländischer Supermarkt, der heute Snacks und Papierrollen verkauft, das Imperium von Juan Roig ins Wanken bringen? Diese Frage beschäftigt den Handel. Die Kette Action, bekannt für ihre aggressiven Preise, ist bereits mit Dutzenden Filialen in Spanien vertreten, und der nächste Schritt, so heißt es, ist der Ausbau des Lebensmittelsortiments. Im Moment ähnelt das Sortiment eher einem asiatischen Basar mit seltsamen Getränken als einem normalen Supermarkt.
Mehr als ein chinesischer Basar
Wer Action verteidigt, sieht darin ein neues Format, das die Preise für Grundnahrungsmittel unter Druck bringen kann. Das Unternehmen expandiert seit Jahren in Europa mit einer einfachen Formel: Eigenmarken und Alltagsartikel zu sehr niedrigen Preisen. Der Skeptiker erwidert jedoch: Ohne frische Lebensmittel gibt es keinen echten Kampf gegen den Marktführer. Die Anekdote der Stunde: die bevorstehende Eröffnung eines Costco in Paterna, was dem Spielfeld einen weiteren Akteur hinzufügt.
Die Bedrohung für Roig
Mercadonas Imperium wurde auf Frische und flächendeckender Präsenz aufgebaut. Ein Low-Cost-Anbieter, der nur haltbare Waren verkauft, kann ihm kaum in die Hacken treten. Aber Actions Strategie ist auf lange Sicht angelegt. Sollte das Sortiment eines Tages um Obst und Gemüse ergänzt werden, ändert sich die Rechnung. Bis dahin verdient der Titel "Basar mit Größenwahn" keine Angst.
Und bis dahin sinken die Preise für den Nachmittagssnack nicht. Alles kommt mit der Zeit, sagen die einen; die Realisten verweisen darauf, dass noch viel Sortiment auf sich warten lässt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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