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Ábalos verbrachte sein letztes Wochenende im Amt mit Luxus auf Staatskosten
Die Ermittlungen im Koldo-Fall zeigen, dass der ehemalige spanische Minister in seiner letzten Amtswoche öffentliche Gelder angeblich für Prostituierte und seine Geliebte ausgegeben haben soll.
Ábalos' letztes Wochenende: Luxus, Prostituierte und öffentliches Geld
Der ehemalige spanische Minister José Luis Ábalos soll seine Zeit in der Regierung angeblich mit einem Wochenende voller Ausschreitungen auf Kosten öffentlicher Gelder beendet haben, wie die Ermittlungen im Koldo-Fall ergeben. Zwischen Montag, dem 5., und Mittwoch, dem 7. Juli 2021, waren die offizielle Residenz in El Viso und ein staatliches Hotel in Granada Schauplatz von Treffen mit Frauen, die angeblich der Prostitution nachgingen, sowie eines Besuchs seiner Geliebten Andrea de la Torre. Koldo García, sein ehemaliger Berater, koordinierte die Reisen und soll die Kosten mit Geld des Ministeriums beglichen haben.
Die Abfolge, die in den letzten Wochen ans Licht kam, zeichnet ein Muster unrechtmäßiger Nutzung öffentlicher Mittel ab. Am Montag reisten zwei Frauen mit dem Hochgeschwindigkeitszug aus Valencia an, wurden zur Residenz gebracht und verbrachten die Nacht mit Ábalos, wobei Minibar-Konsum angeblich aus offiziellen Mitteln bezahlt wurde. Koldo übernahm auch ein nahegelegenes Hotel. Am nächsten Tag reiste Ábalos zu einem offiziellen Termin nach Granada, empfing seine Geliebte jedoch in derselben Nacht im Parador de la Alhambra – erneut mit Koldos Logistik, um Spuren zu vermeiden.
Die Kosten für den Steuerzahler
Auch wenn die genauen Zahlen nicht veröffentlicht wurden, stellt die Nutzung offizieller Fahrzeuge, Hotels und Diäten für private Zwecke eine mutmaßliche Veruntreuung von Mitteln dar. Die Ermittlungen im Koldo-Fall, die bereits zur Anklage mehrerer ehemaliger hochrangiger Beamter geführt haben, konzentrieren sich nun darauf, die Höhe dieser Ausgaben zu ermitteln. Justizquellen zufolge könnte sie in die Zehntausende Euro gehen.
Reaktionen und Schweigen
Während Ábalos' Umfeld schweigt, hat die Opposition seine sofortige Anhörung im Kongress gefordert. Einige Analysten sind der Ansicht, dass diese Vorfälle zusammen mit der Masken-Affäre seinen Abschied aus der Regierung beschleunigt haben. Offen bleibt die Frage, ob die PSOE die politischen Kosten eines Skandals wird tragen können, der öffentliches Geld mit sens Sarracena vermischt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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