52,5 % der 25- bis 34-Jährigen in Spanien haben einen Hochschulabschluss

2025 haben 52,5 % der jungen Spanier (25-34 Jahre) einen Hochschulabschluss – über dem EU-Durchschnitt und den Zielen für 2030. Die Zahlen im Überblick.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Es ist Spanien gelungen, dass mehr als die Hälfte seiner 25- bis 34-Jährigen über einen Hochschulabschluss verfügt – über dem europäischen Durchschnitt und den für 2030 gesetzten Zielen.

## mehr Abschlüsse, mehr Zukunft

In **Spanien** ändert sich etwas, und zwar zum Besseren, wenn man sich die Bildung unserer jungen Menschen ansieht. Es ist nicht mehr nur eine Minderheit: Mehr als die Hälfte, genau genommen **52,5 %**, der Personen im Alter von **25 bis 34 Jahren** haben einen Hochschulabschluss. Das zeigt **Eurostat** für das Jahr **2025**. Und das ist keine Kleinigkeit, denn im Vergleich mit dem Rest der **Europäischen Union**, der bei **44,8 %** liegt, sind wir deutlich vorn.

Das bedeutet, dass fast jeder zweite junge Spanier einen Universitätsabschluss, einen Master, eine Promotion oder eine gleichwertige höhere Ausbildung besitzt. Das Interessanteste daran: Diese Zahl ist seit **2005** stark gestiegen, als nur **40,7 %** dieses Niveau erreichten. Fast 12 Prozentpunkte mehr in nur zwei Jahrzehnten.

## die Ziele übertroffen

Das Gute daran, so viele junge Menschen mit Hochschulbildung zu haben, ist, dass wir nicht nur unseren eigenen Durchschnitt verbessern, sondern bereits Ziele erreicht haben, die sich die **Europäische Union** für **2030** gesetzt hatte. Sie wollte, dass bis zu diesem Jahr mindestens **45 %** der jungen Menschen einen Hochschulabschluss haben. Mit diesen **52,5 %** im Jahr **2025** liegen wir bereits fast 8 Punkte über diesem Ziel. Der EU-Durchschnitt hingegen ist nur zwei Zehntel davon entfernt.

Die Hochschulbildung in Spanien umfasst nach der von **Eurostat** verwendeten Klassifikation (der **ISCED**) alles von Kurzzeitstudiengängen bis zur Promotion. Wir sprechen also nicht nur von Universitätsstudien, sondern von einem breiteren Spektrum spezialisierter Ausbildungen.

## die Geschlechterkluft bleibt bestehen

Aber nicht alles ist perfekt. Blickt man die Daten etwas genauer an, sieht man, dass es weiterhin einen erheblichen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt. In **Spanien** haben **58,7 %** der jungen Frauen im Alter von **25 bis 34 Jahren** einen Hochschulabschluss, gegenüber **46,6 %** der Männer. Der Unterschied beträgt mehr als 12 Punkte.

Diese Geschlechterkluft ist nicht allein ein spanisches Phänomen; sie zeigt sich auch in der gesamten **Europäischen Union**, wo **50,5 %** der jungen Frauen einen Hochschulabschluss haben, gegenüber **39,3 %** der Männer. In beiden Fällen liegt Spanien über dem Durchschnitt, aber der Unterschied zwischen den Geschlechtern bleibt ein Punkt, den man im Blick behalten muss.

Die Entwicklung dieser Zahlen ist eine gute Nachricht für die Zukunft des Landes, denn eine besser gebildete Bevölkerung bedeutet meist auch mehr Innovations- und Entwicklungspotenzial. Entscheidend ist jedoch, dass sich der Anstieg der Abschlüsse auch in bessere Berufschancen und eine geringere geschlechtsspezifische Ungleichheit beim Zugang zu ihnen übersetzt.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (6 Antworten).

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