Burbuja.info - Foro de economía > Foros > Burbuja Inmobiliaria > Choque en la Cumbre: Merkel Empitona a Sarko, el petit Napoleon
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Antiguo 02-oct-2008, 11:09
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Estimados Foreros:

Mientras aquí se embisten literalmente los pp-soes tipo Red6xlima y demás por la quincalla nacional, en las alturas europeas se está desarrollando en tiempo real un DUELO EN LA CUMBRE, a este lado del Ring, Merkel, a este otro lado del ring, esperad que agache la vista, ah, si ahí, le petit Napoleon Sarko... Os informo en directo desde el Financial Times Deutschland online de hoy:

CACOFONÍA SOBRE EL PLAN DE RESCATE EUROPEO
Los EE.UU. socorren al vacilante mercado financiero con 700 mil millones de dólares. En Europa, a pesar de los propios problemas de grandes dimensiones no se ha llegado aún tan lejos. Berlín se pone a la defensiva respecto de las propuesta de Francia... Y no está solo en ello.


AQUÍ EL ORIGINAL EN TEUTÓNICA PARLA:

Kakophonie um europäischen Rettungsplan
Die USA wollen dem strauchelnden Finanzmarkt mit 700 Mrd. $ unter die Arme greifen. In Europa ist man trotz eigener massiver Probleme noch lange nicht soweit. Berlin wehrt sich gegen einen Vorschlag aus Frankreich - und steht damit nicht allein da.
Der EU-Notfonds solle nach französischen Vorstellungen rund 300 Mrd. Euro schwer sein, hieß es in Berliner Regierungskreisen. Damit wäre der Rettungsplan von seinen Dimensionen her vergleichbar mit jenem der USA. Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde dementierte solche konkreten Vorhaben. Es werde derzeit über Ideen beraten, aber es gebe noch keinen konkreten Plan, sagte sie der Zeitung "Le Figaro" (Donnerstag). Allerdings hatte sie zuvor in einem Interview mit dem "Handelsblatt" bereits einen "europäischen Auffangfonds" ins Gespräch gebracht.

Auch die Niederlande haben die Einrichtung eines Milliardenfonds vorgeschlagen. Dafür sollten die EU-Mitglieder nach den Vorstellungen der Regierung in Den Haag jeweils drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts aufbringen, berichtet die niederländische Nachrichtenagentur ANP.

Bei einem Treffen an diesem Samstag in Paris will Frankreich die Teilnehmer für eine europaweite Lösung gewinnen. Eingeladen sind EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sowie die Regierungschefs der übrigen westeuropäischen G8-Mitglieder, also Bundeskanzlerin Angela Merkel, Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der britische Premier Gordon Brown.
Die französischen Vorstellungen zu dem Rettungsplan treffen allerdings auf massiven Widerstand vor allem aus Deutschland. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück lehnt ein gemeinsames europäisches Rettungspaket für die Finanzbranche ab. Er sagte der Onlineausgabe des "Wall Street Journal" zufolge: "Ich sehe keine Notwendigkeit für Deutschland, sich mit drei oder vier Prozent seines Bruttoinlandsprodukts in ein solches Programm einzustellen, ohne zu wissen, was mit diesem deutschen Geld letztlich erreicht wird und ob man konkrete Probleme damit lösen kann."

Individuelle Banken-Krisen in Europa könnten ganz unterschiedliche Ursachen haben, sagte der Minister. "Deutschland ist, um es vorsichtig zu sagen, höchst vorsichtig gegenüber solchen großen Aufschlägen für Europa." Er unterstrich noch einmal, die aktuelle Finanzkrise habe ihren Ursprung in den USA und sei dort auch besonders tief. Als eine Konsequenz müsse es Verkehrsregeln für die Finanzmärkte geben, gerade auch auf internationaler Ebene.

Allerdings warnte Steinbrück auch vor Übertreibungen. Man dürfe jetzt nicht in Extreme verfallen. Kanzlerin Angela Merkel wandte sich in der "Bild"-Zeitung gegen "Blankoschecks für alle Banken".

Die Berliner Ablehnung erklärt sich damit, dass Deutschland als größte EU-Volkswirtschaft die Hauptlast eines Rettungsfonds zu tragen hätte. Aus Regierungskreisen verlautete, Merkel und Steinbrück hätten bereits am Mittwochmorgen im Bundeskabinett deutlich gemacht, dass sie die französische Idee nicht mittragen würden.


Pleitelawine verwüstet Bankenlandschaft


Jean-Claude Juncker stützte die deutsche Position: "Ich sehe nicht die Notwendigkeit, dass wir ein derartiges Programm in Europa auflegen müssen", sagte er dem Deutschlandradio Kultur. Die Krise komme aus den USA, sei dort viel tiefer und müsse vornehmlich dort und von dort gelöst werden.

Auf eine positive Reaktion von Juncker traf der Vorschlag von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy für eine Art Weltgipfel zur Finanzmarktkrise. Er halte ein solches Treffen über den Rahmen der G-8 hinaus für wünschenswert. Darin einbezogen sein sollten dann auch aufstrebende Wirtschaftsnationen wie China und Indien.

Juncker plädierte darüber hinaus für eine intensivere Regulierung des Finanzbereichs. "Ich glaube, wir brauchen eine vernünftigere und intensivere Regulierung", sagte er. Zudem sei mehr Transparenz nötig, eine stärkere Finanzmarktintegration in Europa und eine Neubewertung der Rolle der Rating-Agenturen.

Ackermann für EU-weiten Schutzschirm
Auch die Regierung in London sei mit Blick auf den Rettungsplan skeptisch, berichtete die Financial Times. Dagegen forderte der Chef des Internationalen Währunsfonds, Dominique Strauss-Kahn, die europäischen Regierungen auf, sich mit einem gemeinsamen Plan auf eine Ausweitung der Bankenkrise vorzubereiten.

Ähnlich äußerte sich Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann, der sich für einen EU-weiten Schutzschirm für die Branche aussprach. Ackermann hatte laut Medienberichten am Mittwoch in Frankfurt gesagt: "Wenn die USA ein solches Paket verabschieden, sollte Europa bereit sein, vergleichbare Lösungen zu finden." Solche Pläne müssten zumindest in der Schublade sein, "um im Fall der Fälle gewappnet zu sein".

SPD-Fraktionschef Peter Struck kritisierte Ackermann wegen dessen Forderung nach einem staatlichen Hilfspaket für Banken nach US-Vorbild. "Solange die Banken auf Gewinnerkurs waren, hat Herr Ackermann am lautesten geschrien, der Staat solle ihnen nicht hereinreden", sagte Struck der Deutschen Presse-Agentur dpa. Deshalb sei es befremdlich, wenn der Vorstandschef der führenden deutschen Bank "jetzt als erster nach umfassender Hilfe aus Steuermitteln ruft". Ein solches öffentliches Vorpreschen, mit dem indirekt das Krisenmanagement der Bundesregierung kritisiert werde, sei wenig hilfreich. "Ich gestehe, ich empfinde für diese Art des Opportunismus ein gewisses Maß an Verachtung."

Hintergrund des Rettungsplans ist die schwere Not vieler europäischer Geldhäuser. Allein in dieser Woche waren die deutsche Hypo Real Estate, die Benelux-Bank Fortis, der britische Baufinanzierer Bradford & Bingley, die isländische Glitnir Bank und die belgisch-französische Dexia-Bank mit Staatsgeld gerettet worden.
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Antiguo 02-oct-2008, 12:40
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Si tuvieramos un presidente con luces y algo de picardia se pondria de lado de la Merkel contra este payaso y lo mismo acababamos sacando algo

pero nooo, que esta en Rusia haciendo un mandao
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